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22.02.2022

"ATLANTIS"

 

NACH 20 JAHREN WARTEN IM HAFEN: LETZTE REISE FÜR MINENSUCHBOOT  "ATLANTIS "

Denn eigentlich sollte aus dem Boot der Bundesmarine, das seit 2000 in Dresden vor Anker lag, ein E xponat für das

Militärhistorische Museum werden.

Bis 2013 ermöglichte das Museum sogar Führungen auf der "Atlantis".

Weil der notwendige Rückhalt der Museumsleitung und das Geld für die notwendige Restaurierung als Museumsobjekt fehlte, der Zustand des Bootes immer schlechter wurde, verkaufte der Bund, als Eigentümer, das Minensuchboot schließlich Anfang 2018 über eine Versteigerung durch die VEBEG (Verwertungsgesellschaft des Bundes) an eine dänische Firma, die es verschrotten wollte.

Diese Firma kam aber den entsprechenden Auflagen zuerst nicht nach und spielte am Schluß aber doch mit. und man einigte sich über die anfallenden Entsorgungskosten.

 

Die Dresdner Hafengesellschaft hatte inzwischen einen autorisierten, örtlichen Entsorgungsbetrieb gefunden, der das Abwracken übernehmen wollte.

 

Da das Gewicht des Bootes nicht genau geschätzt werden konnte, entschloss man sich

den Rumpf soweit zu entkernen bis das Gewicht auf ca. 80Tonnen gebracht wurde.

Jetzt konnte  der  Rumpf  mit zwei hafeneigenen Kränen aus dem Hafenbecken gehoben und an Land gesetzt werden. Hier wurde der Rumpf jetzt "fachgerecht zerlegt und entsorgt", teilt die SBO mit.

Die "Atlantis" war eines von insgesamt zehn gebauten Schiffen, der sogenannten  "Frauenlob-Klasse", und von 1968 bis 1995 im Einsatz bei der Marine.

 

 
 

Atlantis am "Haken" im Alberthafen

 
     
     
     
     
 
  Das war das Ende der "ATLANTIS"