Name

Wappen

Stoff-

wappen

KW-Nr.* opt. Rufz. ab 6.6.1966

opt. Rufz.

ab 1.1.1968

opt. Rufz.

 ab11.1969

opt. Rufz.

 ab 1973

Indienst-

stellung

Ausserdienst-

stellung

Bemerkung

(Verbleib)

Nautilus

KW 12 W 32 M 2672 Y1653 M 2659 26.10.1966 28.04.1994

VEBEG*,

Rasmussen,DK

(abgewrackt)

*KW-Nr.= Küsten-Wachboot-Nr.),  *VEBEG= Verwertungsunternehmen des Bundes

 

Patenstadt

  Elmshorn

 

 

 

Wo liegt

Elmshorn?

 

 


 

 

 

15.10.2016

Wieder hat ein Kamerad uns verlassen.

Udo Krüger

(OMaat, Smut, 1973 -1975, Nautilus)

ist am 07.10.2016 auf seine letzte Reise gegangen.

 
 

 
 

Farewell Udo.

 
 
 
12.06.2016

Gestern war Tag der Bundeswehr und der Zufall wollte, dass ich in Gothmund auf unseren früheren Kommandanten, Peter Witt traf.

 

Ex-Kmdt Peter Witt, heute 76 Jahre,

mit seiner Frau "Hille".

 
 

 

28.05.2014

Nautilus im Sommer 1978

in der Ewers-Werft in Niendorf

 
 

 
 

Der Mast mußte abgenommen werden,

damit das Boot in die Halle paßt.

 
 
 

 

17.03.2014

Zufall?

 

Bei der Vorstellung der Band "Santiano" als Teilnehmer am deutschen ESC Vorentscheid,

wurde die Band in einem Video-Clip des NDR gezeigt, wie sie eine Kneipe in Köln betritt.

Bei einem Schwenk der Kamera durch das Lokal ist auf einmal ein Rettungsring an einer

Wand zu sehen, der mit "7.MSG" und "Nautilus" beschriftet ist.

Im Inneren des Ringes ist ein Bild der "Nautilus" im Fotorahmen zu sehen.

 

 
 

www.imleuchtturm.de

Das Lokal mit der besonderen Note für See und Seh-Leute

 
 

 

Eine kleine Recherche ergab dann, dass dieser Rettungsring in der Gaststätte "Im Leuchtturm"

im Herzen der Kölner Innenstadt hängt. Nach einer Kontaktaufnahme mit den Inhabern, haben wir

das oben abgebildete Foto bekommen. Das untere Foto ist ein Schnappschuß aus dem Video-Clip

des NDR mit der Band "Santiano"

Interessant wäre jetzt noch, wer der Spender dieser Erinnerungsstücke ist/war?

 
 

 

 26.07.2011

Zwei "Raritäten"

 

Schiffsmeßbrief

und

Flaggenbescheinigung

der "Nautilus"

     
 
 

 

 01.02.2009

Zeitungsbericht aus dem

Hamburger Abendblatt

von Dienstag dem 14. März 1989

 
 

 
 

5 Boote des 7.MSG auf der Rückfahrt

von Hamburg nach Neustadt

 
 
 
 27.01.2009

Zeitungsausschnitt aus dem

Hamburger Abendblatt

von Montag dem 31.Oktober 1966

 
 

385kb

 
 

Gefunden von Websitebesucher

Lothar Schwuchow

(ex 42er U-Lehrgruppe Neustadt)

 
     
     
 

 
 

Original-Nautilus-Schild

(in Besitz MK-Elmshorn)

 

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Dieses Foto wurde 1967 während des "kompensierens" des Magnetkompasses in Kiel, in der Nähe der "Deviationsbake" gemacht.

Marine-Fotograf Renard

Brunswikerstr. 54

24105 Kiel

(..hat auch alte Archive)

 

 

Es ist viel Farbe verbraucht worden beim ewigen Umnummerieren.

 

Nautilus als "Y 1653"

Nautilus auf dem Slip in Rendsburg bei Lürssen. (vormals Kröger-Werft)

 

Der Name des Bootes "Nautilus" stammt von früheren Kriegs- und Kriegs-Hilfsschiffen der deutschen Marine.

 

Kanonenboot "Nautilus"

Der eigentliche Name aber, bezieht sich auf ein Meerestier.

 

 

 

.

 

Übrigens: Das erste atomar angetriebene

U-Boot der Amerikaner hieß auch "Nautilus"

 

 

 

 

Bootswappen/Holz

 

Kupferwappen

 

Nautilus an Tender Mosel, 1987 in Nyköbing

 

 

 

April 1969: Die norddeutsche

Stadt Elmshorn übernimmt die

 Patenschaft über die "Nautilus".

 

Mai 1969: Bundeskanzler

Kiesinger besucht die Insel Fehmarn mit der "Gefion"

Besatzungsmitglieder der "Nautilus" in Elmshorn

 (30.04.1969)

Patenschaftsessen von Teppich Kibek gesponsert

(03.05.1969)

       
 

 
 

Beendigung der Patenschaft am 16.04.1994 in Elmshorn

links:OLtzS Marco Geiser

 
     
 

 
 

Die "Chronik" der Nautilus wurde  am 24.März 2007

von der MK-Elmshorn an Heinz Broschinsky übergeben.

 

 

Geräte für die Schiffsführung

Decca- Gerät Echograph Sichtfunkpeiler
 

 
 

Kelvin Hughes Radar

 

Ereignisse

01.Mai 1968 - 12.Mai 1968  Auslandsbesuch nach Karlskrona in Schweden.

Alle 10 Boote incl. des Minenlegers Bottrop (ehemaliges Landungsboot mit 7 Kn Spitze) machen sich auf den Weg nach Schweden. Unterwegs bei Sandhammeren (Nähe Bornholm) Minensuch-Übungen.

03.05.-07.05.1968 in Karlskrona.

 

Bottrop N121

Minenleger Bottrop

Reiseroute

 

Souvenier aus Karlskrona

(Mai 2007 wiedergefunden

 

Die Admiralitätskirche

Der "Alte Rosenbom" vor der Admiralitätskirche

sammelt (bettelt) für Seefahrtsopfer.

U-Deckbesatzung am "Alten Rosenbom"

 

 
 

Zeitungsbericht

 

 

Der Rückweg der Reise führte durch den Sund, an Kopenhagen vorbei, durch das Kattegat, Samsö-Belt,

den Kleinen Belt, die Kieler Bucht und den Fehmarn-Sund nach Neustadt zurück.

Hierzu fällt mir noch ein kleines Ereignis ein.

Die Nacht vor Ankunft in Neustadt wurde vor Großenbrode geankert (Donnerstag auf Freitag).

Freitag früh, beim Ankerlichten, hatte sich der Pflugscharanker irgendwo auf dem Grund so festgebissen,

dass die Kette brach und wir uns ohne Anker auf die Fahrt nach Neustadt begaben.

Dort, nach Ankunft, stiegen 2 Taucher der Schiffssicherungs-Lehrgruppe bei uns ein und wir machten

uns wieder auf den  Weg zu den Gewässern Nähe Großenbrode, um das teuere Bronzeteil wieder auf`s

Schiff zu holen.

Resultat: Anker gefunden, aber das lang ersehnte Wochenende begann für viele reichlich später.

 

Minenräumen in der Nordsee in Höhe Borkum für ca. 2 Monate.

Der Englische-Kanal - Helgolandweg wurde für die Handelsschifffahrt verbreitert.

Stützpunkt war Borkum, wurde aber nur zum bunkern von Kraftstoffen und Lebensmitteln angelaufen.

Der einzige der an Land kam, war der Funker, um die Post zu holen.

Während des Räumens durfte keiner von der Besatzung unter Deck, außer die "Heizer,

die mußten natürlich regelmäßig ihre Kontrollen machen. Gegessen und geschlafen wurde an Oberdeck oder in den Gängen des Brückenaufbaues. Da Sommer war, ließ es sich auch einigermaßen aushalten.

 

Mit dem erhofften Badeurlaub wurde es also nichts.

 

 

 
 

Gebiete mit Räumbeteiligung des

7. Minensuchgeschwaders

 

 

Diese Räumarbeiten sind nötig geworden durch den höheren Schiffsverkehr in der

Deutschen Bucht und die damit verbundene größere Kollisionsgefahr der Fahrzeuge.

Die geräumten "Zwangswege" in Küstennähe sind der Kleinschiffahrt (bis 50m Länge)

vorbehalten, während die seewärtigen Wege der Großschifffahrt verbindlich vorgeschrieben sind.

Bei diesen Räumarbeiten vom Englischen Kanal bis Helgoland beteiligten sich alle Anliegerstaaten.

Und wir, wir durften einen Teil unserer Räumwege zum zweiten Mal abfahren, weil wir

in einer Nacht unbemerkt einen Teil unseres Räumgeschirrs verloren hatten.

 

Tag der offenen Tür in Burgstaaken auf Fehmarn. (2.Juli 1967)

 

     

 
 

Bis 1984 lag es noch 5 sm nördlich Fehmarn und wurde dann gegen eine Großtonne getauscht.

Heute in Lübeck als Museumsschiff.

 

Die seit 1984 bestehende "Großtonne" nach allen Seiten gut abgefendert.

 

Das Schifffahrtszeichen KO6-T63, auch Großtonne Fehmarnbelt genannt, liegt auf Position 54-35,894`N und 11-08,895`E. Die rot/weiße Diskustonne mit einem Durchmesser von ca. 12 m dient als Seezeichen.

Im April 2006 wird sie eingezogen.

Großtonne im Winter

 

Travemünder Woche

Hier waren wir für eine Woche als Start- und Ziel-Boot eingeteilt. An Bord bei uns der Vorstand

des Lübecker Yacht-Clubs mit seinen "Damen".

Tägliches Auslaufen in die Regattagebiete vor Travemünde. Dort wurde Anker geworfen und

die Regatten durch Mitglieder des Yacht-Clubs gestartet und beeendet.

Durch tagelangen Nord-Ost-Wind in Stärke 5-6 hatte sich dort eine See aufgebaut, die den

Damen des Vorstandes des Yacht-Clubs überhaupt nicht bekam. Auf dem Räumdeck am

Heck lagen so tagsüber ca. 8 Damen in Wolldecken gemummelt und wußten nicht ob sie

leben oder sterben sollten.

Hat Spaß gemacht.

 

Aufklärung fahren

Regelmäßig wurde das 7.MSG zum "Aufklärung fahren" eingeteilt.

Der Dienst fand im Fehmarn Belt, zwischen Feuerschiff Fehmarn und Gedser statt.

Es mußten alle "Ostblock-Schiffe", egal ob Handels- oder Kriegsschiff nach Flensburg,

zum Flottenkommando gemeldet werden.

Die Meldung enthielt den Namen und den Heimathafen des Schiffes. Probleme gab es hier schon

wenn auf dem Schiff alles auf kyrillsch war. Dann wurden die Buchstaben abgemalt und später

übersetzt. Weiter wurden Kurs und Geschwindigkeit und Fahrtrichtung gemeldet. Ob beladen oder unbeladen

war ein weiteres Kriterium.

Der Auftrag dauerte jeweils 14 Tage und Liegeplatz war dann der Fährhafen Puttgarden.

Unser ständiger "Gegner" war ein ostzonaler Minensucher der Krake-Klasse, der die gleichen

Aufgaben für die Gegenseite erledigte.

 

Minensucher der Krake-Klasse

Berlin, Dresden, Erfurt, Gera, Magdeburg, Halle, Podsdam, Rostock, Karl-Marx-Stadt, Leipzig

 

Mitunter hatten wir auch mit dem "Hydrograph", einen zum Abhörschiff umgebautem Fischkutter zu tun.

 

 
     
 

 
 

Man beachte die Änderungen am Brückenaufbau.

Dieses Bild ist wohl älter.

 

 

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